Demografie-Werkzeuge nach Gütekriterien

Diese Werkzeuge befähigen Betriebe, ihre Personalarbeit zur Beherrschung der Wirkungen des demografischen Wandels mit eigenen Kräften zu bewältigen.

Gütekriterien
An die Auswahl der Werkzeuge sind zwei Gütekriterien angelegt worden:

  • Erstens: Das Werkzeug soll nachweisbar in einem oder mehreren Betrieben erfolgreich eingesetzt worden sein,
  • zweitens: Das Werkzeug soll nachweisbar zu einer betrieblichen Lösung geführt haben.

Beide Nachweise erfolgen über Angaben von Referenzbetrieben oder von Dokumentationen mit Referenzbeispielen.

Freie Verfügbarkeit und Bezugsquellen
Alle Werkzeuge sind für interessierte Betriebe frei verfügbar. Die Bezugsquellen  werden jeweils angeführt. Die meisten Werkzeuge können vom Betrieb ohne externe Unterstützung eingesetzt werden. Nur bei ausgewählten Werkzeugen, deren betriebliche Anwendung spezielle Fachkompetenzen bzw. zertifizierte Fortbildungen (z. B. Sicherheitstechnik, Arbeitsmedizin, Supervision) oder eine spezielle betriebliche Infrastruktur (z. B. Arbeitskräftevermittlung, Lizenzvergabe, Datenbestände zur betrieblichen Arbeitsunfähigkeit) voraussetzt, ist externe Unterstützung erforderlich, mögliche Ansprechpartner sind dann aufgeführt.

Transferhinweise
Viele Werkzeuge sind in Betrieben eingesetzt worden, die sich nach Größe, Branche und anderen Merkmalen unterscheiden. Es erfolgen jeweils Hinweise zum bisherigen Einsatzfeld und weiteren Anwendungsgebieten.

Betriebseigene Werkzeug-Kombinationen
Betriebe unterscheiden sich in ihren internen und externen Rahmenbedingungen erheblich voneinander. Das gilt nicht nur für die interne Organisation der Personalarbeit, sondern auch für Einflussfaktoren wie Branche, Größe, wirtschaftliche Situation, Personalstruktur, bisherige Nutzung der Altersteilzeitregelung, bisherige Erfahrungen mit der Beschäftigung älterer Arbeitskräfte und der Gewinnung junger Fachkräfte. Es werden Wahlmöglichkeiten geboten, damit sich Betriebe je nach Bedarf die passenden Werkzeuge selbst zusammenstellen können. Auch Werkzeuge, die sich in der eigenen Personalarbeit bewährt haben, können – direkt oder nach vorheriger Anpassung – übernommen werden.

Mögliche betriebseigene Werkzeug-Kombination – Prinzipdarstellung

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Quelle: ©  Köchling 2005 – BMBF-Vorhaben Demografie-Initiative II

Schlagwörter:
Demografischer Wandel, Altersstruktureller Wandel, Gütekriterien, Werkzeuge, Tools, Werkzeugkasten, Toolbox

Autorin:
Annegret Köchling – info@gfah.de

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 6. Januar, 2014