| Strategieentwicklung im Handwerk |
Um was geht es?
Zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und zur Sicherung ihrer Existenz planen viele Handwerksbetriebe Anpassungen ihrer Geschäftsfelder an neue Entwicklungen bei Werkstoffen und Technologien, neue Kundenanforderungen (Umweltschutz, Gesundheit) oder neue Kundenbedürfnisse z. B. von Senioren und Behinderten. Gerade kleine Handwerksbetriebe mit ihren begrenzten Personalkapazitäten müssen zur Sicherung ihrer betrieblichen Existenz ihre Ressourcen gezielter einsetzen. Hierzu benötigen sie eine strategische Planung, die eng mit den betrieblichen Prozessen verknüpft ist und die Mitarbeiter(innen) intensiv einbezieht. Bei der Entwicklung neuer Strategien muss berücksichtigt werden, dass die zukünftigen Aufgaben mit immer älter werdenden Belegschaften bewältigt werden müssen. Dies erfordert eine langfristige Planung.
Welchen Nutzen hat das Unternehmen?
Angesichts finanziell (Wirtschaftskrise) und personell (Fachkräftemangel) knapper Ressourcen kommt einer strategischen Betriebsplanung eine immer größere Bedeutung zu. Eine systematische Auseinandersetzung mit der Zukunft des Betriebes trägt zu einer Bestandssicherung und damit auch zum Erhalt der Arbeitsplätze bei. Ein Fachkräftemangel bleibt den Betrieben erspart.
In der Auseinandersetzung mit den betrieblichen Gegebenheiten entstehen im Laufe des Planungs- und Umsetzungsprozesses unmittelbare Verbesserungen, so dass sich der eingebrachte Aufwand auch finanziell schnell amortisiert.
Wie wird vorgegangen?
Derartige Einschnitte in den Betriebsalltag setzen die aktive Mitarbeit aller Beteiligten - angefangen vom Inhaber bzw. von der Inhaberin, über den Innen- bis zum Außendienst - voraus. Dazu bieten sich gemeinsame Sitzungen an. Die Entwicklung von neuen Produkt- und Dienstleistungsangeboten und ihre Überführung in Organisations- und Qualifizierungsmaßnahmen erfordert ein systematisches und zielgerichtetes Vorgehen über einen längeren Zeitraum. Betriebliche Stärken und Schwächen sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie unterschiedliche Interessen der Beteiligten.
Da jeder Betrieb seine eigene Methode entwickelt, gibt es für die Erarbeitung von Strategien kein Standardverfahren aber Anhaltspunkte, die eine Strategieentwicklung erleichtern und sich in der Praxis bewährt haben.
weiter >