Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung …

… stehen unter den Bedingungen des demografischen Wandels vor neuen Herausforderungen:

  • Anhebung des betrieblichen Gesundheits- und Sicherheitsniveaus insgesamt, um allen Arbeitskräften – unabhängig vom Lebensalter – gute Chancen für einen gesunden Übergang in die Rente zu geben.
  • verstärkte Beachtung “alterskritischer Belastungen” bei der Anwendung betriebsüblicher Instrumente wie Gefährdungsbeurteilungen oder Gesundheitszirkel.
  • Durchführung von Programmen zur betrieblichen Wiedereingliederung beim Vorliegen auch von Leistungseinschränkungen bzw. zeitlich befristeten Beeinträchtigungen.
  • systematische Erarbeitung von Lösungskonzepten für “Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer”, die nicht bis in die Rente ohne gesundheitliche Einschränkungen, chronische Erkrankungen oder Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit ausgeübt werden können.

Es ist hier ein Werkzeug ausgewählt worden, dass die betriebliche Wiedereingliederung aktiv unterstützt, indem auf individuellen Stärken (anstatt auf individuellen Schwächen) aufgesetzt wird.

Profilabgleich für betriebliches Eingliederungsmanagement

 Die Angebote von Krankenkassen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind um Demografie-Bausteine angereichert worden:

Alternsorientierte Analyse der Arbeitsunfähigkeit
Alternsgerechte betriebliche Gesundheitsförderung

Aus dem BMBF-Vorhaben PIZA ging ein Baustein zum betrieblichen Gesundheitsschutz hervor:

Arbeitsbewältigungs-Coaching

Die Werkzeuge

Sehtrainings

Alter und Gesundheit in der Fabrikplanung

Azubis als Gesundheitsmultiplikatoren

Beratungs- und Notfallangebot

stammen aus dem BMBF-Vorhaben LEGESA.

Speziell in Handwerksbetrieben wurde ein Werkzeug eingesetzt, mit dessen Hilfe in Gewerken übliche “alterskritische Belastungen” abgebaut werden können:

Alternsgerechte Arbeitsgestaltung im Handwerk

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 16. August, 2013